Modell-Oberleitung in H0
Zu schwierig? - nein -
Fahrdraht löten
Wo gibt es Draht - Kontakt -
Quertragwerke
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zuletzt Aktualisiert am 13.02.2011

Diese Page wendet sich an Eisenbahnfreunde , Bastler und Frikler. Hier geht es um Oberleitungen , Fahrdrähte und Modellbahnen im Allgemeinen.

E-Mail: stefan-boettner@online.de

Vorgestellt werden Modellbahnen von Lesern und der eigenen Baustelle , sowie Tipp`s rund um den Bau von Oberleitungen unabhängig vom System.

Zum Vergrößern einfach auf die entsprechenden Bilder klicken.




Mehr dazu in Modellbahnbilder. Auf das Bild klicken.


Unten geht es zur Anlage von Siegfried Conrad aus Bocholt , auch ein selbstlötender Oberleitungsprofi auf Märklin Gleisen unterwegs !

Auf das Bild klicken.

Hier noch die Anlage von Dr. Christian Hruschka auch Märklin

Klick !

Und da ist noch eine von Marcel ...? aus ...?

Klick!

Sieht alles viel schwieriger aus als es ist.

Oberleitungsdraht Rohlinge zum selbstlöten von Fahrdraht für die Oberleitung

Die hier gemachten "Vorschläge" verstehen sich als Ergänzung zum Bau von Oberleitungen aller Hersteller und Systeme.


Oberleitung,Fahrdraht,Draht für Oberleitung,gerichteter verzinkter 0,8mm Draht.

Eine Seite für Bastler und Selbermacher !


Warum den Oberleitungsdraht selbst löten ?   - Vor u. Nachteile -

Vorteile:1.Ich kann die Kosten um das 10-15 fache reduzieren !!!
   Ein gekaufter Oberleitungsdraht kostet ca. 2 - 2,30 Euro   Ein selbstgelöteter ca. 15-20 cent   
2.Ich kann vollkommen unabhängig von Standardsystemen immer den gerade erforderlichen Fahrdraht selbst erzeugen (Weichen,Kreuzungen,Brücken usw.)
3.Ich verfüge quasi über unbeschränktes Fahrdrahtmaterial (ohne Ende)
4.Mein Draht ist jederzeit verfügbar (keine Lieferzeiten ect.)
5.Die Fahrdrähte sind immer wieder verwendbar

Nachteile:

1.Ich muß, je nach dem, gewisse Optische Einbußen (Lötstellen) hinnehmen
2.Ich muß entsprechend über ausreichend Zeit verfügen  (ca. 5 Min pro Fahrdraht)
3.Ob die Drähte einen Wiederverkaufswert darstellen ist sehr fraglich

Der Oberleitungsdraht  aus ca. 10 cm Entfernung.Aus der "normalen" Betrachterperspektive (1-1,5m)sind die Lötstellen kaum mehr zu erkennen,also absolut unauffällig.

Im Bild oben sieht man die ersten Ergebnisse.Verwendet habe ich einen harten 0,80mm starken verzinkten und gerichteten Draht.Dieser verfügt über sehr gute Weichlöteigenschaften.Mit ein wenig Geschick und Geduld kann man seinen Oberleitungsdraht in jeder gewünschten Form und Länge , sowie an jede Problemstelle anpassen (Weichen,Kreuzungen usw.) Die Kosten lassen sich hierbei um ein vielfaches reduzieren. Ein "gekaufter" Fahrdraht kostet ca. 2,00 - 2,30 Euro.                   Ein selbstgelöteter liegt bei ca. 15-20 Cent.  Wenn man sich ein wenig vorbereitet,geht die Löterei recht zügig.Man sollte auch nicht gleich 100 Fahrdrähte auf einmal Löten. Ich fertige immer nur den gerade erforderlichen "Bedarf" zum weiterbauen (10-15).Das "Verdrahten" auf der Anlage ist meist Zeitraubender als das Fahrdraht löten.

Zum vergrößern der Bilder einfach das Foto anklicken

Hier ist der Übergang vom "gekauften" links im Vordergrund zu den "eigenen" rechts und links im Hintergrund zu sehen.

Vielleicht noch der Hinweis: Bei dem hier abgebildeten Oberleitungsdraht handelt es sich um die erste "Versuchsreihe". Da war von Homepage noch keine Rede.Will sagen , sicher kann man die Lötstellen wesentlich kleiner gestalten und wenn ich dann mal ein bischen Zeit und Lust habe werde ich die 2.Versuchsreihe beginnen und berichten.

Das Brückengeländer ist natürlich ebenfalls selbst gelötet. Ach ja,die Brücke ist auch Eigenbau. Dies gilt auch für die komplette Beschilderung,alles mit dem PC - Drucker.

Der Draht eignet sich aufgrund seiner guten Löteigenschaften auch hervorragend zum Bau von Geländern und ähnlichen Konstruktionen. Beispiel: Rangiergeländer an Lokomotiven und Güterwagen,Leitungen an Dampflokomotiven oder Leitungen an Gebäuden und Industrieanlagen. Hier sind der schöpferischen Phantasie keine Grenzen gesetzt.Selbstverständlich können auch ganze Quertragwerke im Eigenbau entstehen.

Sehr gern würde ich auch über Erfahrungen anderer Modellbahner berichten oder Foto`s veröffentlichen , wenn mir jemand etwas schickt.

Mein Quertragwerk steht bereits und die "Sache" bekommt langsam ein Gesicht

Der komplette Bereich Quertragwerk ist selbstgelötet , hier gibt es keine original Fahrdrähte mehr. Der Betrieb läuft absolut störungsfrei und sicher.



Hallo Stefan,

vielen Dank noch einmal für die prompte Lieferung. Mittlerweile habe ich die "Operation Oberleitung" begonnen. Die ersten Fahrdrähte sind gelötet und meine bisherigen Erfahrungen sind absolut positiv. Ich habe mich für eine Mischung aus Märklin und Vollmer-System entschieden. Der einfache Hintergrund: Ich hatte noch einen Batzen Märklin OL günstig erstehen können und ferner jede Menge Oberleitungsmasten der alten Ausführung von Vollmer erstanden. Aufgrund der Tatsache, das ich ja nunmehr alle Möglickeiten der Fahrdrahtgestaltung habe, sind Übergänge von einem zum anderen System gar kein Problem. Als Standardmaß habe ich mittlerweile 33cm gewählt, da ich dann die Drähte nicht kürzen muß. Aus den nötigen Zwischenlängen bleibt genügend Verschnitt für die Verbindungstücke zum Einlöten übrig.

Jetzt habe ich allerdings mal eine Frage an den bereits weiter vorgedrungenen Fachmann: Hast Du eine Idee, wie man die Fahrdrähte elektrisch trennen kann, jedoch nicht an den Masten, sondern z.B. mitten im Fahrdraht? Bei Märklin sind solche kleinen Kunsstoffstückchen eingebaut. Der Hintergrund: An Weichen habe ich sonst das Problem, das der abzweigende Stomkreis durch den Pantografen der geradeaus fahrenden Lok kurz Stom erhält und die z.B. an einem Signal stehende Lok dann ensprechend losfährt. Mit der Unterbrechung des Fahrdrahtes z.B. nach ca. 4-5 cm vom Mast entfernt kann ich dieses Problem wunderbar umgehen.

Derzeit bin ich hier in der Testphase mit transparentem Plastik (z.B. Mon-Cherie-Dose) und Superkleber. Habe aber noch keine abschließenden Ergebnisse und eigentlich auch meine Zweifel an der Halt- und Festigkeit. Hast Du eine bessere Idee?

Ich werde Dir, z.B. als Ergänzung für Deine Super-Internetseite, demnächst einige Bilder von meinem Aufbau zukommen lassen, damit man auch den "Wechselstrom-Märklinern", so wie ich einer bin, zeigen kann, daß man Systeme mischen kann und somit ein eigentlich perfektes und obendrein superpreiswertes OL-System hat und auch seine vorhandenen Altbestände weiter nutzen kann.

Mit freundlichem Gruß aus dem Niederberischen ins Oberbergische,         Uwe Schwierzke

Ganz herzlichen Dank an Uwe für das Lob (konnte ich dringend gebrauchen!!!)

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Meine (Stefan`s) E-Mail: stefan-boettner@online.de

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